Dünger

Bei der Wahl des Düngers tun sich viele schwer. Daher am Besten schon mal eingrenzen, ob es Bio (Bio-Canna und Biobizz) oder mineralisch (z.B. Canna und Hesi) sein soll. Das eine verspricht bessere Qualität, das andere höheren Ertrag. Bei den Firmen gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, es lohnt sich also durchzuschauen, welche am Besten zu den eigenen Vorstellungen passt.
Advanced Hydroponics

Advanced Hydroponics aus Holland bietet mit ihrer dreiteiligen...

BioTabs

Biotabs ist ein einfaches biologisches Düngesystem, das...

Biobizz

Biobizz hat sich der rein biologischen Düngung verschrieben. Es...

Canna

Canna dürfte der wohl bekannteste Spezial-Dünger...

GHE

Generalhydroponics Europe ist mittlerweile ein alteingesessener...

Guanokalong

Fledermausguano ist die Basis der organischen Guanokalong Dünger....

Green House Powder Feeding

Ein einfach an zu wendender Ein-Komponenten-Trockendünger, der...

Hesi

HESI ist wohl mit der bekannteste Düngemittelhersteller, von...

Metrop

Hochkonzentriert, schon fast als Sirup kommt der Dünger von...

Plagron

Plagron ist eine Düngeserie aus den Niederlanden.

andere Düngerhersteller

Hier fassen wir Düngerkomponenten und Hilfsstoffe von Herstellern...

Unsere Bestseller

Warum muss man Düngen?

Pflanzen benötigen wie alle Lebewesen Nahrung um zu überleben, diese Nahrung stellt ein passender Dünger zur Verfügung. Oftmals ist beim Kauf von Substrat (wie z.B. Erde) schon Dünger eingearbeitet, so dass für einen bestimmten Zeitraum nicht gedüngt werden muss. Dieser Dünger ist irgendwann verbraucht und muss dann vom Züchter zugefügt werden.

Wie düngt man einen Grow?

Zu allen Grow Düngern gibt es ein Düngeschema in dem für jede Wachstums- und Blütephase die Menge an Dünger angegeben wird, die dem Gießwasser zugefügt werden sollte. Diese Werte stellen einen guten Mittelwert dar und sollten vom Züchter gegebenenfalls bei empfindlichen Pflanzen nach unten und bei stark zehrenden Pflanzen, die unter optimalen Bedingungen wachsen, nach oben korrigiert werden. Ein Auge für diese Umstände erwirbt sich ein Züchter durch Erfahrung und das Beobachten der Pflanzen.
Je weiter man sich vom Substrat Erde entfernt, desto wichtiger wird eine genau Ermittlung der Nährstoffkonzentration im Gießwasser. Erde vergibt kleinere Fehler bei der Düngung noch am ehesten. Spätestens beim Einsatz von Kokos als Substrat sollte über die Anschaffung eines EC- und pH-Messgeräts (z.B. Bluelab) nachgedacht werden, bei der Hydro- und Aquaponik kommt man nicht um diese Geräte umhin.

Wie wird Dünger hergestellt?

Es gibt im Großen und Ganzen den Unterschied zwischen mineralischen und biologischen Düngern. Erstere werden aus den Grundstoffen zusammengesetzt, wie zum Beispiel Verbindungen die die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten. Produziert werden diese von Chemiefirmen in Lebensmittelqualität. Biologische Growdünger können komplett aus pflanzlichen Materialien (BioCanna), oder auch unter Beimengung von tierischen Produkten produziert werden, wie z.B. Fledermausguano Dünger von Guano Kalong. Sie werden von Bodenlebewesen abgebaut, welche dabei wiederum die Nährstoffe freisetzen, die von den Wurzeln aufgenommen werden können. Dies geschieht gemächlicher und auf natürliche Weise, so dass eine Überdüngung nicht so schnell möglich ist wie bei einer mineralischen Düngung. Für einen Outdoorgrow sind daher biologische Dünger interessanter, in einem Indoor Grow Zelt besteht freie Wahl.

Was bedeuten die Zahlen auf dem Dünger?

Die oben erwähnten Hauptnährstoffe (Makronährstoffe) sind unter den Werten NPK wiederzufinden, wobei Stickstoff (als Nitrogen) den N-Gehalt widerspiegelt, P für Phosphor steht und K für Kalium. Diese Stoffe benötigt die Pflanze in vergleichbar hohen Mengen und sie zeigen, ob es sich eher um einen Wachstums (N-Wert hoch), oder Blütedünger (P und K-Werte hoch) handelt. Die weiteren Bestandteile eines Düngers sind die Spurenelemente, bzw. Mikronährstoffe, der Name verrät schon, dass es hier um kleine, aber wichtige Mengen von Nährstoffen geht. Diese umfassen Calcium (Ca) und Magnesium (Mg), von denen noch etwas höhere Mengen benötigt werden und geht weiter über Schwefel, Eisen, Bor, Mangan, Zink, Kupfer und Molybdän. Fehlt einer dieser Nährstoffe kommt es zu Mangelerscheinungen, die sich je nach Beweglichkeit des Nährstoffs in der Pflanze in altem Teil, oder neuem Wuchs zeigen. Alle von uns vertriebenen Dünger haben diese Stoffe in ausreichender Menge.
Zu beachten ist hier noch, dass ein Mangel an der Pflanze nicht zwangsläufig bedeutet, dass der fehlende Nährstoff nicht im Substrat vorhanden ist. Vielmehr gibt es einige Umstände, die es der Pflanze unmöglich machen diesen aufzunehmen. Das kann ein falscher pH-Wert (kleiner als 5,2, oder größer als 6,8) sein, zu niedrige Temperatur der Wurzeln (unter 18°C), zu starkes Gießen und damit Wurzelschäden, oder auch ein Überangebot an einem anderen Nährstoff, der die Aufnahme verhindert (Nährstoff-Antagonismus). Beispiel: zu viel Kalium wird die Magnesiumaufnahme verschlechtern. Eine Zugabe von Magnesium würde in diesem Fall nicht helfen und könnte sogar zu einem Calciummangel führen. Liegen also viele Mangelerscheinungen gleichzeitig vor, ist selten der Dünger das Problem. In dem Fall ist das Ersetzen des Substrats, oder reichlich durchspülen mit pH-korrigiertem Wasser anzuraten, solange es sich nicht wie oben erwähnt um ein Temperaturproblem handelt, welches natürlich zuerst zu beheben wäre.

Wie lange ist Dünger haltbar?

Unabhängig zu dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum, welches sich auf ungeöffnete Produkte bezieht, kann gesagt werden, dass ein geöffneter biologischer Flüssigdünger bei guter Lagerung (kühl, dunkel, keine Verunreinigungen) bis zu einem Jahr halten kann. Mineralische Dünger halten länger, es muss jedoch auf Ablagerungen am Flaschenboden geachtet werde (beim Schütteln raschelt es), dies deutet darauf hin, dass sich Düngerkomponenten chemisch verbunden haben und für die Pflanze nicht mehr verfügbar sind. So kann dieser Dünger vielleicht für minderwertigere Pflanzen weiterverwendet werden, bei hochwertigen Pflanzen ist davon aber abzuraten.

Wie lange ist die Nährstofflösung gut?

Die angerührte Nährstofflösung ist bei biologischen Düngern innerhalb von 2-3 Tagen aufzubrauchen, ansonsten kann sie anfangen zu riechen. Gießwasser mit mineralischem Dünger kann mindestens eine Woche im fertigen Zustand stehen bleiben. Bei der Hydoponik gehen die Werte prinzipbedingt nochmals nach oben, die Pflanzen stehen dort je nach System komplett im Gießwasser, bis dieses nach 2-3 Wochen erneuert wird, der genaue Zeitpunkt wird hier von den Herstellern des Düngers angegeben.