pH- und EC-Kalibrierlösungen (Eichlösungen) für verlässliche Messwerte
pH- und EC-Messgeräte liefern nur dann sinnvoll vergleichbare Werte, wenn sie regelmäßig kontrolliert und nach Herstellervorgabe kalibriert werden. In dieser Kategorie findest du Referenzlösungen für unterschiedliche pH- und Leitfähigkeitswerte, verschiedene Gebindegrößen sowie eine Reinigungsflüssigkeit für Messsonden. Welche Lösung du benötigst, richtet sich nach dem Messgerät und seinem vorgesehenen Kalibrierverfahren.
Den richtigen Referenzwert wählen
Für pH-Messgeräte umfasst das Sortiment unter anderem Lösungen mit pH 4 und pH 7. Sie werden je nach Gerät für eine Ein- oder Mehrpunktkalibrierung eingesetzt. Bei EC-Messgeräten stehen verschiedene Leitfähigkeitswerte zur Auswahl, darunter 1.413 µS/cm, 2,77 mS/cm, 3,0 mS/cm und 12,88 mS/cm. Diese Werte sind nicht beliebig austauschbar. Prüfe vor dem Kauf die Anleitung deines Messgeräts und achte auf Wert, Einheit und den vom Hersteller vorgesehenen Kalibrierablauf.
Portionsbeutel oder Flasche?
Kleine Portionsbeutel mit 20 Millilitern eignen sich, wenn du eine frische, klar abgegrenzte Menge für einen einzelnen Kalibriervorgang verwenden möchtest. Flaschen von 100 bis 500 Millilitern sind für wiederkehrende Anwendungen und mehrere Geräte praktisch. Entnimm aus größeren Gebinden nur die benötigte Menge in ein sauberes Gefäß. Benutzte Lösung sollte nicht zurück in die Vorratsflasche gelangen, weil Rückstände den bekannten Referenzwert verändern können. Verschließe das Gebinde direkt nach der Entnahme und beachte Lagerung und Haltbarkeit laut Etikett.
Kalibrierung und Sondenpflege trennen
Eine Referenzlösung kontrolliert beziehungsweise korrigiert die Anzeige, entfernt aber keine Ablagerungen von der Sonde. Für verschmutzte Elektroden ist eine dafür vorgesehene Reinigungsflüssigkeit die passendere Wahl. Spüle die Sonde zwischen verschiedenen Lösungen nach Herstellervorgabe, verwende saubere Gefäße und vermeide den direkten Kontakt der Flaschenöffnung mit der Elektrode. Führe die Kalibrierung bei möglichst stabilen Bedingungen durch und gib dem Messwert Zeit, sich einzupendeln. Häufigkeit, Reihenfolge und eventuelle Temperaturkompensation hängen vom jeweiligen Gerät ab; maßgeblich bleibt daher immer dessen Bedienungsanleitung.