Tyroler Glückspilze

Tyroler Glückspilze

Mykorrhiza

Mykorrhiza sind eher uns Menschen unbekannt, fast alle Landpflanzen gehen allerdings mit ihnen eine symbiotische Verbindung ein.
Was passiert hier? Die Pilze siedeln sich auf den Wurzeln an und dringen auch in sie ein. Für die Pflanze bedeutet dies, dass sie ihre Wurzeloberfläche um bis zu 700% vergrößert und vom Pilz Nährstoffe geliefert bekommt, an die sonst nicht heranreichen könnte. Der Pilz wiederum bekommt Zuckerstoffe von der Pflanze geliefert. Durch die größere Wurzelfläche ist die Pflanze auch vor Stress, wie z.B. Trockenheit besser geschützt, da sie auf das Reservoir des Pilzes zurückgreifen kann. Schadstoffe weiß der Pilz auch in Maßen von der Pflanze fernzuhalten, hier kann also wirklich von einer beiderseitig vorteilhaften Partnerschaft gesprochen werden. Die Tyroler Glückspilze gehen den kompletten Weg, es gibt neben den Pilzen die sich nur auf den Wurzeln ansiedeln (Ektomykorrhiza) auch die beschriebenen Endomykorrhiza (z.B. der vielleicht bekannteste von allen: Trichoderma).
In der Soluble-Variante kommen noch hilfreiche Bodenorganismen in Form von Bakterien dazu, so dass unterm Stich massive 22 Arten von Ekto- und Endomykorrhiza in dem Produkt sind, die von 19 Arten von Bodenorganismen unterstützt werden. Als großer Vorteil dieser auf den ersten Blick vielleicht übermäßig erscheinenden Formulierung kann der Umstand gelten, dass sich schädliche Arten nicht ansiedeln können, sobald die gutartigen überhand genommen haben. Das sie das tun wird durch die in den Tyroler Glückspilzen enthaltenen Huminsäuren und dem Seegrasextrakt gefördert, nicht nur für die Pilze, sondern auch für die Pflanzen ein äußerst willkommener Startbooster.
Es gibt zwei Anwendungsformen; das Granulat zum Einmischen in das Substrat, bevor es verwendet wird und die Soluble-Variante, die ins Gießwasser kommt. Als kleiner Hinweise hier: In automatischen Bewässerungen sollte man das Soluble nur verwenden, wenn die Öffnungen über 300 Mikron groß sind, ansonsten besteht die Gefahr des Verstopfens. Ansonsten spricht aber nichts gegen die Verwendung in der Hydroponik. Somit sind alle gängigen Anbauverfahren mit den Tyroler Glückspilzen kompatibel, die Pilze sind auch für die Bio-Landwirtschaft zugelassen. Damit sich die Pilze vernünftig ansiedeln können, sollte die ersten zwei Wochen nicht gedüngt werden, danach kann durch das bessere Aufschließen der Nährstoffe die Düngung um bis zu 25% reduziert werden.

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